
Werdegang
Nach meiner Schulzeit absolvierte ich eine Lehre als Kauffrau – eine Entscheidung aus Vernunft, bei der ich jedoch schnell spürte, dass dieser Weg nicht meiner langfristigen Ausrichtung entsprach. Mein Interesse am Polizeiberuf wuchs zunehmend. Dennoch liess ich diese Entscheidung bewusst reifen und sammelte zunächst weitere Erfahrungen im kaufmännischen Umfeld. Eine prägende Zeit im Militärdienst gab mir schliesslich den Impuls, gewohnte Strukturen zu verlassen und neue Wege zu gehen. Nach dieser wertvollen Erfahrung war für mich der richtige Zeitpunkt gekommen: Ich entschied mich für den Polizeiberuf – und damit für einen Weg, der mich bis heute persönlich und beruflich prägt.
Die Pferde
Pferde begleiten mich, seit ich denken kann. Schon als Kind waren das Reiten, die Nähe zu Pferden und alles, was mit ihnen zu tun hatte, ein wichtiger Teil meines Lebens. Meine Eltern kauften mir damals kein eigenes Pferd – erst mit 28 Jahren erfüllte ich mir diesen Wunsch selbst. Auch in Zeiten, in denen ich nicht geritten bin, haben mich die Pferde nie wirklich losgelassen. Immer wieder zog es mich zu ihnen zurück. Pferde waren allgegenwärtig: Ich zeichnete sie in meine Schulbücher, liebte Pferdefilme und konnte mich stundenlang mit ihnen beschäftigen. Ihre Wirkung auf mich ist schwer in Worte zu fassen. Pferde haben mir auf eine ganz eigene Weise Halt gegeben und mich durch unterschiedliche Lebensphasen begleitet. Ihre Nähe, ihre Ruhe und ihre unverfälschte Art waren für mich immer etwas Besonderes – und sind es bis heute.


Philosophie
Jeder Trainingsansatz beginnt für mich mit dem Blick auf das Pferd im Hier und Jetzt – auf seinen körperlichen und mentalen Zustand, seine Persönlichkeit und seine individuellen Bedürfnisse. Denn kein Pferd ist wie das andere, und auch kein Training sollte nach einem starren Schema erfolgen. Der aktuelle Zustand des Pferdes kann entscheidend dafür sein, welche Herangehensweise im jeweiligen Moment sinnvoll und nachhaltig ist. Für mich bedeutet gutes Training deshalb vor allem, genau hinzusehen, zuzuhören und die Signale des Pferdes richtig zu verstehen. Es geht darum, seinen Charakter und seine individuelle Ausdrucksweise wahrzunehmen und darauf einzugehen. So entsteht ein Training, das nicht gegen das Pferd, sondern mit ihm arbeitet – mit Vertrauen, Klarheit und gegenseitigem Verständnis.
Zertifikate
Persönliche und fachliche Weiterentwicklung sind mir besonders wichtig. Da ich mich kontinuierlich weiterbilden und mein Wissen erweitern möchte, besuche ich regelmässig Weiterbildungen und absolviere verschiedene Online-Module. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht meiner bisher erworbenen Zertifikate und abgeschlossenen Weiterbildungen. Einige der absolvierten Online-Module werden nicht mit einem Zertifikat abgeschlossen, sind für meine persönliche und fachliche Weiterentwicklung jedoch ebenso wertvoll. Für mich bedeutet Weiterbildung, neugierig zu bleiben, Neues zu lernen und das eigene Wissen kontinuierlich zu erweitern.

Bodenarbeit, Horsemanship, Freiarbeit
Meine Ausbildung umfasst unter anderem das Basis-Zertifikat in der Bodenschule TGT nach Peter Kreinberg. Darüber hinaus habe ich zahlreiche Online-Seminare und Weiterbildungen bei Kenzie Dysli, Buck Brannaman und Yvet Blokesch absolviert.
Tierkommunikation
Energiearbeit ist ein weiterer Bestandteil meiner Arbeit. Dabei durfte ich bereits Menschen in herausfordernden Lebenssituationen begleiten und auch Tiere auf eine besondere, intuitive Weise unterstützen. Über einen telepathischen Austausch nehme ich feine Impulse und Wahrnehmungen auf, die dabei helfen können, Situationen aus einer anderen Perspektive zu betrachten und ein tieferes Verständnis für das Gegenüber zu entwickeln. Für mich steht dabei die achtsame Verbindung im Mittelpunkt – das Wahrnehmen dessen, was über Worte hinausgeht, und der respektvolle Umgang mit den individuellen Bedürfnissen von Mensch und Tier.


